Montag, 9. Mai 2011

Der Verdacht19: Abschluss

6.5.11: Dieses Buch hat mir ehrlich gesagt nicht speziell gut gefallen. Der Richter und sein Henker hat mir besser gefallen, weil dort mehr Action darin war. Bei diesem Buch war das nicht so, weil Bärlach ja die ganze Zeit im Bett lag und sich nicht bewegen konnte.

Der Verdacht18: Ein Kinderlied

5.5.11: Ein Kinderlied
Zusammenfassung:
Bärlach schaute immer wieder auf die Uhr. Er versuchte zu entkommen, aber er schaffte es nur bis zur Tür, dort konnte er sich nicht aufrichten, um die Tür zu öffnen. Er kroch zum OP-Tisch, dort konnte er sich anlehnen. Das Ticken der Uhr ging immer weiter. Um sieben Uhr öffnete sich die Tür, Bärlach dachte, dass es Emmenberger sei, der ihn nun töten würde, doch durch den Türrahmen trat Gulliver, der ein Lied sang. Gulliver trug Bärlach zurück ins Bett. Dort sass er auch hin und nahm eine Flaschen Kartoffelschnaps aus seinem Kaftan. Sie tranken und Bärlach fragte, wie Gulliver hierhergekommen sei und wieso er wusste, dass er in diesem Spital sei. Da antwortete Gulliver, dass er von Anfang an wusste, dass Bärlach irgendetwas vor hatte, um den Mann (Emmenberger) auf dem Bild zu schnappen. Deshalb sei er in der vergangenen Nacht zu Hungertobel gegangen und hatte alles von ihm erfahren. Dann sei er mit Hungertobels Wagen, der draussen stehe und Bärlach ins Salem zurück bringen werde, hierhergekommen. Da schreit Bärlach auf, dass der Zwerg im Wagen Hungertobel töten werde, doch Gulliver lachte nur und pfiff. Plötzlich kam der Zwerg ins Zimmer gesprungen und sass Gulliver auf den Schoss. Gulliver umarmte den Zwerg und erzählte, dass er den Zwerg seit Stutthof kenne und dass sie viele Stunden miteinander verbracht hatten. Gulliver habe den Zwerg im Auto entdeckt und ihn unter dem Sitz hervor gezogen. Bärlach fragte, was mit Emmenberger sei. Darauf schleuderte Gulliver die Flasche wütend gegen die Schränke und sagte, dass er ihn gezwungen habe eine Blausäurekapsel zu schlucken. Nun sei es Zeit Abschied zu nehmen. Gulliver sagte noch, dass ein paar einzelne die Welt nicht retten könnten. Mit einem ,Leb wohl, Kommissär‘ verliess er das Zimmer mit dem Zwerg auf einer Schulter. Bärlach schloss die Augen und wusste, dass die Gestalt, die das Zimmer betrat HUngertobel sei, der ihn zurück nach Bern brachte.
   

Der Verdacht17: Die Uhr

2.5.11: Die Uhr
Zusammenfassung:
Emmenberger trug einen Anzug und gelbe Handschuhe. Ohne zu zögern sagte er, dass er Fortschig töten liess. Bärlach wollte wissen, was er nun von ihm wollte, da stand Emmenberger auf und lief durch Zimmer und drückte an einer Wand einen Knopf oder Hebel. Dann glitt eine Wand auseinander, hinter der sich ein Operationssaal befand, in dem eine grosse Uhr war. Auf Bärlachs Feststellung, dass Emmenberger ihn ohne Narkose operieren wollte, sagte Emmenberger nichts sondern deutete auf die Uhr und sagte, dass er ihn in achteinhalb Stunden, also um 7 Uhr operieren werde. Emmenberger wollte Bärlach die letzten Stunden alleine lassen, fing dann aber doch an mit ihm zu sprechen und schilderte ihm den Mord an Fortschig. Dann sagte Emmenberger, wie es wohl Hungertobel ginge. Da wusste Bärlach, dass sein Freund in Todesgefshr schwebte und versuchte ihn unschuldig zu sprechen. Emmenberger glaubte ihm nicht und versicherte ihm, dass er ihn um sieben töten wolle. Emmenberger bezeichnete sie als Wissenschaftler und Schachspieler. Bärlach habe seinen Zug getan und nun sei Emmenberger an der Reihe und er werde gewinnen. Danach fragte er Bärlach, wie er auf seine Spur gekommen sei. Bärlach behauptete, dass er selbst drauf gekommen sei, aber Emmenberger glaubte ihm nicht und behauptete, dass er das Bild in ,Life‘ gesehen haben muss und ihn Hungertobel erkannt hatte. Bärlach habe dann erkannt, dass er herausgefunden habe, dass er Nehle getötet hatte. Emmenberger erzählte, dass er Nehle so operiert habe, dass sie identisch aussahen. Er habe Nehle dann nach Chile geschickt und als er zurück gekommen war, habe er ihn gezwungen eine Blausäurekapsel einzunehmen. Emmenberger sah ein, dass die Artikel, die Nehle geschrieben hatte gegen ihn sprechen. Um aber die unterschiedlichen Schreibweisen zu bemerken musste man mehrere Medizin Zeitschriften gelesen habe, was wieder auf Hungertobel deutet, weil der Bärlach die Zeitschriften gegeben haben musst. Bärlach versuchte nochmals von Hungertobel abzulenken, indem er sagte, dass die deutsche Polizei auf ihn aufmerksam wurde. Dies fand Emmenberger aber unlogisch. Emmenberger sagte, dass Bärlach pensioniert sei und deshalb alleine mit Hungertobel gehandelt haben musste, deshalb müsse er Hungertobel, wie auch Fortschig aus Vorsicht töten. Er habe Hungertobel bereits bestellt, um den Zwerg, der Hungertobel töten werde, heimlich in seinen Wagen zu schmuggeln. Emmenberger erzählte weiter, dass der Zwerg ein nützliches Werkzeug sei, das er aus Stutthof mitgebracht habe. Der Zwerg tue alles für ihn, da er ihm in Stutthof das Leben gerettet habe. Nun waren bereits dreiviertel Stunden vergangen und Bärlach glaubte nun, dass er keine Chance mehr hatte. Bärlach nannte Emmenberger einen Nihilisten. Auf die Frage von Emmenberger, an was Bärlach glaube, antwortete Bärlch nicht. Emmenberger behauptete, dass es Zufall sei ob man böse ist oder nicht, ob man Unrecht mache oder nicht. Emmenberger wollte nun von Bärlach wissen, aus welchem Glauben er zu ihm gekommen sei, um ihn zu vernichten. Er selbst glaube nur an die Kraft der Materie, die keinen Gott brauche. Er selbst sei ein Teil dieser Materie. Man solle nur an diese Materie und das eigene Ich glauben.  Emmenberger sagte: ,Die Freiheit sei der Mut zum Verbrechen, weil sie selbst ein Verbrechen sei.‘ Da sagte Bärlach, dass Emmenberger nur an das Recht, Menschen zu folter, glaube. Emmenberger antwortete, dass er frei sei, wenn Menschen unter seinem Messer in Qualen schreien würden. Nun war es 12 Uhr. Emmenberger forderte Bärlach nun auf sein Glaubensbekenntnis abzulegen. Er solle sagen, dass er an die Gerechtigkeit und die Menscheit glaube, der die Gerechtigkeit dienen solle. Wenn Bärlach dieses Glaubensbekenntnis ablege und so fest daran glauben würde, wie es Emmenberger tue, dann würde er Bärlach die fraiheit lassen und ihn verschonen. Doch Bärlach sagte nichts. Bärlach schwieg auch, als ihn Emmenberger fragte, ob er ihm nicht glaube, dass er ihn frei lasse. Bärlach schwieg weiter, deshalb schrie ihn Emmenberger an und sagte, dass er ihm seinen Glauben zeigen solle!  Als Bärlach weiter schwieg wurde Emmenberger wütend und verliess das Zimmer.

Meine Meinung:
Ich verstehe Bärlach nicht. Er hätte frei sein können, wenn er ein Glaubensbekenntnis abgelegt hätte. Er hätte nach seiner Freilassung ja nicht daran glaube müssen.

Was ist ein Nihilist?
Nihilist bezeichnet jemanden, der alle Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung      verneint.