Montag, 9. Mai 2011

Der Verdacht13: Die Hölle der Reichen

27.4.11: Die Hölle der Reichen
Zusammenfassung:
Die Ärztin fragte nach einer Pause, warum er nicht mit den kleineren Verbrechern zufrieden war und wieso er nun so einen grossen Verbrecher fangen wollte. Das Gesetz sei das Gesetz, antwortete Bärlach. Marlok aber sagte, dass das Gesetz nicht das Gesetz sei, sondern Macht. Mathematik, Kunst, Vernunft und der Verstand würden lügen und ein glückliches Leben sei eine Illusion. Das Verbrechen bestünde nicht darin, dass es Armut und Elend gebe, sondern darin, dass es Arme und Reiche gebe. Marlok hätte ihm die Luxuszimmer zeigen können, in denen die Reichen starben, weil sie an Emmenbergers Ärztekünste glaubten. Dieser Glaube war aber der Glaube an den Teufel. Die Riechen hier wollten sich operieren lassen, um ein paar Minuten länger zu leben. Emmenberger operiere auch hier ohne Narkose und ohne dass es die Polizei bemerkte, im Namen der Menschlichkeit und der Wissenschaft. Er gebe den Riechen Qualen. Malrok sagte auf den Ausruf von Bärlach, man solle diesen Menschen abschaffen, dass man dann die Menschheit abschaffen müsste. Früher habe sie Armut und Elend gesehen und sagte Nein dazu, doch jetzt wisse sie, dass es sinnlos sei Nein zu sagen. Deshalb tue sie nun für Morphium die Verbrechen, die man von ihr verlange. Emmenbergers stärkste Waffe war das tödliche Bewusstsein anderer. Bärlach forderte sie auf zu gehen. Mrlok sagte, wie er Emmenberger überstehen wolle, wenn er sich ja schon von ihr fürchtete. Sie sagte bevor sie ging noch, dass er lesen solle, was er mit seinem guten Willen angerrichtet habe und warf ihm eine Zeitung und ein Kuvert auf das Bett.
    

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