15.4.11: Die Hütte
Zusammenfassung:
Am Abend klingelte das Telefon von Bärlach. Er bekam die verlangte Auskunft über Nehle. Er erzählte Hungertobel, dass sich Nehle in einem Hamburger Hotel das Leben genommen hatte. Hungertobel dachte, dass der Verdacht nun endgültig aufgelöst war, doch Bärlach fragte ihn, woher er Emmenberger kannte und warum er glaubte, dass der KZ-Arzt auf dem Bild auch Emmenberger hätte sein können. Da erzählte ihn Hungertobel die Geschichte ,,Hungertobel, Emmenberger und 3 andere Medizinstudenten machten eine Bergwanderung und wollten in einer Hütte übernachten. In dieser Hütte viel einer der Studenten am Hals. Man konnte ihm nur noch mit einer Coniotomie (Schnitt zwischen Kehlkopf und dem Adamsapfel) helfen, doch niemand wollte diese riskante Notoperation durchführen. Nur Emmenberger desinfizierte sein Sackmesser und führte den Schnitt aus.‘‘ Hungertobel betonte, dass er in den Augen von Emmenberger Freude sah, diesen Studenten mit diesem Schnitt zu quälen. Später galt er als sehr guter Arzt und war auch einmal Stellvertreter von Hungertobel gewesen. Doch als er nach Chile auswanderte änderte er sich, er schrieb ganz andere Traktate z.B. über Astrologie, bis er wieder in der Schweiz war. Nachdem Hungertobel versprach, dass er morgen die Traktate von Emmenberger vorbeibringe, verliess er das Zimmer.
Meine Meinung:
Ich denke, dass es ein wenig übertrieben ist, dass Hungertobel’s Begründung für seine Vermutung (dass Emmenberger auf dem Bild sei) ist, dass er in Emmenbergers Augen Freude am Quälen sah. Vielleicht hatte Emmenberger keine Freude am Quälen sondern er war aufgeregt, weil er zu ersten mal diese schwierige Operation durchführte.
