Montag, 9. Mai 2011

Der Verdacht19: Abschluss

6.5.11: Dieses Buch hat mir ehrlich gesagt nicht speziell gut gefallen. Der Richter und sein Henker hat mir besser gefallen, weil dort mehr Action darin war. Bei diesem Buch war das nicht so, weil Bärlach ja die ganze Zeit im Bett lag und sich nicht bewegen konnte.

Der Verdacht18: Ein Kinderlied

5.5.11: Ein Kinderlied
Zusammenfassung:
Bärlach schaute immer wieder auf die Uhr. Er versuchte zu entkommen, aber er schaffte es nur bis zur Tür, dort konnte er sich nicht aufrichten, um die Tür zu öffnen. Er kroch zum OP-Tisch, dort konnte er sich anlehnen. Das Ticken der Uhr ging immer weiter. Um sieben Uhr öffnete sich die Tür, Bärlach dachte, dass es Emmenberger sei, der ihn nun töten würde, doch durch den Türrahmen trat Gulliver, der ein Lied sang. Gulliver trug Bärlach zurück ins Bett. Dort sass er auch hin und nahm eine Flaschen Kartoffelschnaps aus seinem Kaftan. Sie tranken und Bärlach fragte, wie Gulliver hierhergekommen sei und wieso er wusste, dass er in diesem Spital sei. Da antwortete Gulliver, dass er von Anfang an wusste, dass Bärlach irgendetwas vor hatte, um den Mann (Emmenberger) auf dem Bild zu schnappen. Deshalb sei er in der vergangenen Nacht zu Hungertobel gegangen und hatte alles von ihm erfahren. Dann sei er mit Hungertobels Wagen, der draussen stehe und Bärlach ins Salem zurück bringen werde, hierhergekommen. Da schreit Bärlach auf, dass der Zwerg im Wagen Hungertobel töten werde, doch Gulliver lachte nur und pfiff. Plötzlich kam der Zwerg ins Zimmer gesprungen und sass Gulliver auf den Schoss. Gulliver umarmte den Zwerg und erzählte, dass er den Zwerg seit Stutthof kenne und dass sie viele Stunden miteinander verbracht hatten. Gulliver habe den Zwerg im Auto entdeckt und ihn unter dem Sitz hervor gezogen. Bärlach fragte, was mit Emmenberger sei. Darauf schleuderte Gulliver die Flasche wütend gegen die Schränke und sagte, dass er ihn gezwungen habe eine Blausäurekapsel zu schlucken. Nun sei es Zeit Abschied zu nehmen. Gulliver sagte noch, dass ein paar einzelne die Welt nicht retten könnten. Mit einem ,Leb wohl, Kommissär‘ verliess er das Zimmer mit dem Zwerg auf einer Schulter. Bärlach schloss die Augen und wusste, dass die Gestalt, die das Zimmer betrat HUngertobel sei, der ihn zurück nach Bern brachte.
   

Der Verdacht17: Die Uhr

2.5.11: Die Uhr
Zusammenfassung:
Emmenberger trug einen Anzug und gelbe Handschuhe. Ohne zu zögern sagte er, dass er Fortschig töten liess. Bärlach wollte wissen, was er nun von ihm wollte, da stand Emmenberger auf und lief durch Zimmer und drückte an einer Wand einen Knopf oder Hebel. Dann glitt eine Wand auseinander, hinter der sich ein Operationssaal befand, in dem eine grosse Uhr war. Auf Bärlachs Feststellung, dass Emmenberger ihn ohne Narkose operieren wollte, sagte Emmenberger nichts sondern deutete auf die Uhr und sagte, dass er ihn in achteinhalb Stunden, also um 7 Uhr operieren werde. Emmenberger wollte Bärlach die letzten Stunden alleine lassen, fing dann aber doch an mit ihm zu sprechen und schilderte ihm den Mord an Fortschig. Dann sagte Emmenberger, wie es wohl Hungertobel ginge. Da wusste Bärlach, dass sein Freund in Todesgefshr schwebte und versuchte ihn unschuldig zu sprechen. Emmenberger glaubte ihm nicht und versicherte ihm, dass er ihn um sieben töten wolle. Emmenberger bezeichnete sie als Wissenschaftler und Schachspieler. Bärlach habe seinen Zug getan und nun sei Emmenberger an der Reihe und er werde gewinnen. Danach fragte er Bärlach, wie er auf seine Spur gekommen sei. Bärlach behauptete, dass er selbst drauf gekommen sei, aber Emmenberger glaubte ihm nicht und behauptete, dass er das Bild in ,Life‘ gesehen haben muss und ihn Hungertobel erkannt hatte. Bärlach habe dann erkannt, dass er herausgefunden habe, dass er Nehle getötet hatte. Emmenberger erzählte, dass er Nehle so operiert habe, dass sie identisch aussahen. Er habe Nehle dann nach Chile geschickt und als er zurück gekommen war, habe er ihn gezwungen eine Blausäurekapsel einzunehmen. Emmenberger sah ein, dass die Artikel, die Nehle geschrieben hatte gegen ihn sprechen. Um aber die unterschiedlichen Schreibweisen zu bemerken musste man mehrere Medizin Zeitschriften gelesen habe, was wieder auf Hungertobel deutet, weil der Bärlach die Zeitschriften gegeben haben musst. Bärlach versuchte nochmals von Hungertobel abzulenken, indem er sagte, dass die deutsche Polizei auf ihn aufmerksam wurde. Dies fand Emmenberger aber unlogisch. Emmenberger sagte, dass Bärlach pensioniert sei und deshalb alleine mit Hungertobel gehandelt haben musste, deshalb müsse er Hungertobel, wie auch Fortschig aus Vorsicht töten. Er habe Hungertobel bereits bestellt, um den Zwerg, der Hungertobel töten werde, heimlich in seinen Wagen zu schmuggeln. Emmenberger erzählte weiter, dass der Zwerg ein nützliches Werkzeug sei, das er aus Stutthof mitgebracht habe. Der Zwerg tue alles für ihn, da er ihm in Stutthof das Leben gerettet habe. Nun waren bereits dreiviertel Stunden vergangen und Bärlach glaubte nun, dass er keine Chance mehr hatte. Bärlach nannte Emmenberger einen Nihilisten. Auf die Frage von Emmenberger, an was Bärlach glaube, antwortete Bärlch nicht. Emmenberger behauptete, dass es Zufall sei ob man böse ist oder nicht, ob man Unrecht mache oder nicht. Emmenberger wollte nun von Bärlach wissen, aus welchem Glauben er zu ihm gekommen sei, um ihn zu vernichten. Er selbst glaube nur an die Kraft der Materie, die keinen Gott brauche. Er selbst sei ein Teil dieser Materie. Man solle nur an diese Materie und das eigene Ich glauben.  Emmenberger sagte: ,Die Freiheit sei der Mut zum Verbrechen, weil sie selbst ein Verbrechen sei.‘ Da sagte Bärlach, dass Emmenberger nur an das Recht, Menschen zu folter, glaube. Emmenberger antwortete, dass er frei sei, wenn Menschen unter seinem Messer in Qualen schreien würden. Nun war es 12 Uhr. Emmenberger forderte Bärlach nun auf sein Glaubensbekenntnis abzulegen. Er solle sagen, dass er an die Gerechtigkeit und die Menscheit glaube, der die Gerechtigkeit dienen solle. Wenn Bärlach dieses Glaubensbekenntnis ablege und so fest daran glauben würde, wie es Emmenberger tue, dann würde er Bärlach die fraiheit lassen und ihn verschonen. Doch Bärlach sagte nichts. Bärlach schwieg auch, als ihn Emmenberger fragte, ob er ihm nicht glaube, dass er ihn frei lasse. Bärlach schwieg weiter, deshalb schrie ihn Emmenberger an und sagte, dass er ihm seinen Glauben zeigen solle!  Als Bärlach weiter schwieg wurde Emmenberger wütend und verliess das Zimmer.

Meine Meinung:
Ich verstehe Bärlach nicht. Er hätte frei sein können, wenn er ein Glaubensbekenntnis abgelegt hätte. Er hätte nach seiner Freilassung ja nicht daran glaube müssen.

Was ist ein Nihilist?
Nihilist bezeichnet jemanden, der alle Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung      verneint.

Der Verdacht16: Fortschig +

30.4.11: Fortschig +
Zusammenfassung:
Bärlach las den Artikel indem stand, dass Fortschig in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch unter noch nicht geklärten Umständen gestorben sei. Er las weiter den Lebenslauf, und einen Hinweis auf die letzte Ausgabe von seinem ,Apfelschuss‘. Dieser Text über den nicht namentlich genannten Chefarzt sei absurd und der Arzt gebe es angeblich gar nicht. Die Todesursache stand nur, dass Fortschig überall erzählt hatte, dass er 10 Tage nach Paris gehen werde und als Abschied lud er in der Nacht auf Mittwoch den Musiker Bötzinger und die Studenten Friedling und Stürler zu einem Essen in seiner Wohnung ein. Gegen vier Uhr sei Fortschig auf die Toilette gegangen und als er nach einer halben Stunde noch nicht zurück war und auf ihre Rufe nicht antwortete, haben sie die Tür aufgebrochen und Fortschig tot aufgefunden. Ein Mord sei auszuschliessen, da die Tür von innen verriegelt war und man sonst nur durch einen Lichtschacht, durch den aber kein Mensch kriechen könne, in die Toilette kommen könne. Untersuchungen ergaben zwar, dass Fortschig von einem harten Gegenstand getroffen worden sein musste, dies konnte in dem kleinen Raum aber unmöglich der Fall gewesen sein. Man gehe davon aus, dass der betrunkene Fortschig unglücklich gestürzt sei. Bärlach legte die Zeitung auf die Seite und schrie ins Zimmer: Der Zwerg! Der Zwerg!. Von der Tür antwortete ihm eine ruhige Stimme, dass Bärlach zugeben müsse, dass er sich einen Henker zugelegt habe, den man nicht so leicht finden würde. Die Stimme war von Emmenberger, der nun das Zimmer betritt.

Meine Meinung:
Ich denke, dass es nicht so schnell gehen kann, jemanden (Fortschig) schon nach einem Tag, nachdem der Artikel über Emmenberger raus kam zu töten und dass am nächsten Tag schon etwas in der Zeitung steht. Und sowieso sind kleinwüchsige nur kleiner als normal grosse Menschen, aber sie sind nicht alle viel dünner als normale Menschen.

        

Der Verdacht15: Ein SS-Folterknecht als Chefarzt

29.4.11: Ein SS-Folterknecht als Chefarzt
Neue Personen:
-taubstummer Arbeiter

Zusammenfassung:
Im Artikel von Fortschig standen die Erkenntnisse Bärlachs in seiner Schreibweise. Fortschig forderte einen (namentlich nicht genannten) Chefarzt auf, sich der Polizei zu stellen, weil es Beweise für seinen Tätigkeiten als KZ-Arzt gebe. Nachdem Bärlach den Artikel zu Ende gelesen hatte, glaubte er, dass Emmenberger jetzt wohl nicht der Polizei stellen werde, sondern dass Fortschig nun in Lebensgefahr sei. Dann kam ein Arbeiter ins Zimmer, der das Bild Ritter, Tod und Teufel montierte. Während der Montur redete Bärlach auf den Arbeiter ein, dass er die Polizei alarmieren solle. Der Arbeiter ging aber nicht darauf ein, bis er am Schluss, als er komisch die Sätze ,Den Teufel gibt es nicht‘ und ,Ritter futsch‘ heraus brachte. Da begriff Bärlach, dass der Arbeiter taubstumm war, also konnte er ihm nicht helfen. Bärlach nahm die Zeitung, die ihm Marlok gegeben hatte und sah einen Artikel mit einem Bild von Fortschig und daneben ein Kreuz.

Meine Meinung:
Ich denke, dass es nicht so schnell gehen kann, jemanden (Fortschig) schon nach einem Tag, nachdem der Artikel über Emmenberger raus kam zu töten und dass am nächsten Tag schon etwas in der Zeitung steht.
  

Der Verdacht14: Ritter, Tod und Teufel

28.4.11: Ritter, Tod und Teufel
Zusammenfassung:
Bärlach wusste nun, dass sein Verdacht richtig war, doch nun wünschte er sich, dass es nicht hätte richtig sein sollen. Er fühlte, wie er sich nicht mehr bewegen konnte und dachte, dass Emmenberger in den 6Tage zugeschlagen hatte, die er geschlafen hatte.  Schwester Kläri kam ins Zimmer und brachte ihm Kaffee und Brötchen. Bärlach gab sich nun als Polizist zu erkennen. Sie wusste schon alles und gab zu, dass sie von den Tätigkeiten als KZ-Arzt wusste und dass Emmenberger auch hier die Patienten töte. Sie sagte, dass sie Emmenberger ihr Traktat gegeben habe, denn nun töte er nicht mehr aus Hass sondern aus Liebe, denn die Menschen verlangten den Tod. Bärlach drohte, dass er sie als Mitwisserin anzeigen werde, doch Kläri betonte, dass er auf der Station 3 sei. Als Kläri gegangen war, öffnete Bärlach das Kuvert und nahm den ,Apfelschuss‘ heraus.

Meine Meinung:
Ich denke, wenn man jemanden tötet, dann tötet man ihn aus Hass und nicht aus Liebe, denn im Buch steht, dass Emmenberger jetzt aus Liebe töte, nachdem er das Traktat von Schwester Kläri gelesen hatte.

Der Verdacht13: Die Hölle der Reichen

27.4.11: Die Hölle der Reichen
Zusammenfassung:
Die Ärztin fragte nach einer Pause, warum er nicht mit den kleineren Verbrechern zufrieden war und wieso er nun so einen grossen Verbrecher fangen wollte. Das Gesetz sei das Gesetz, antwortete Bärlach. Marlok aber sagte, dass das Gesetz nicht das Gesetz sei, sondern Macht. Mathematik, Kunst, Vernunft und der Verstand würden lügen und ein glückliches Leben sei eine Illusion. Das Verbrechen bestünde nicht darin, dass es Armut und Elend gebe, sondern darin, dass es Arme und Reiche gebe. Marlok hätte ihm die Luxuszimmer zeigen können, in denen die Reichen starben, weil sie an Emmenbergers Ärztekünste glaubten. Dieser Glaube war aber der Glaube an den Teufel. Die Riechen hier wollten sich operieren lassen, um ein paar Minuten länger zu leben. Emmenberger operiere auch hier ohne Narkose und ohne dass es die Polizei bemerkte, im Namen der Menschlichkeit und der Wissenschaft. Er gebe den Riechen Qualen. Malrok sagte auf den Ausruf von Bärlach, man solle diesen Menschen abschaffen, dass man dann die Menschheit abschaffen müsste. Früher habe sie Armut und Elend gesehen und sagte Nein dazu, doch jetzt wisse sie, dass es sinnlos sei Nein zu sagen. Deshalb tue sie nun für Morphium die Verbrechen, die man von ihr verlange. Emmenbergers stärkste Waffe war das tödliche Bewusstsein anderer. Bärlach forderte sie auf zu gehen. Mrlok sagte, wie er Emmenberger überstehen wolle, wenn er sich ja schon von ihr fürchtete. Sie sagte bevor sie ging noch, dass er lesen solle, was er mit seinem guten Willen angerrichtet habe und warf ihm eine Zeitung und ein Kuvert auf das Bett.
    

Der Verdacht12: Doktor Marlok

26.4.11: Doktor Marlok
Zusammenfassung:
Bärlach hatte Mühe die Frau, die sein Zimmer betrat als die schöne Frau an Emmenbergers Seite zu erkennen. Ohne Bärlach zu beachten, spritze sie sich eine Spritze und schminkte sich, was sie ein wenig hübscher machte. Sie gestand, dass sie Morphium süchtig war und nannte ihn Bärlach und nicht Kramer. Bärlach schaute sie verwundert an, worauf sie ihm die Zeitung ,Bund‘ hinwarf. Es war ein Bild von ihm darin mit dem Text ,Pensionierung‘. Beim zweiten Blick stellte er fest, dass die Ausgabe vom 5.Januar war. Marlok sagte, dass er von Emmenberger eine Insulinkur bakommen hatte, dies war seine Spezialität. Bärlach versuchte nun Marlok auf seinen Seite zu bringen, doch dies scheiterte, da Marlok zugab, dass Emmenberger unter Nehles Namen in Stutthof war. Sie zeigte ihm eine Tätowierung und erzählte, dass sie als Kommunistin in Stutthof war und nur überlebt hatte, weil sie Emmenbergers Geliebte war. Auf die Frage von Bärlach, was ihre politische Überzeugung war, erzählte sie ihm ihren Lebenslauf: Als Hitler an die Macht kam, war sie als Kommunistin in die Sowjetunion geflüchtet, um dort weiter zu kämpfen, dort wurde sie aber durch ihre starke Überzeugung ins Gefängnis geworfen worden. Nach dem Pakt zwischen Hitler und Stalin war ihr der Verrat klar geworden, als sie in Stutthof  in Empfang genommen worden war. Dort wurde ihr klar, dass es keinen Sinn hatte für eine bessere Welt zu kämpfen. Stotthof war die Hölle der Juden, Christen und Kommunisten gewesen und der Sonnenstein sei die Hölle der Reichen. Bärlach sollte nicht auf sie zählen, denn Menschen war ihr egal und auch Emmenberger war ihr egal.

Meine Meinung:
Ich fand dieses ziemlich schwierig geschrieben und kompliziert, sodass ich beim ersten Mal lesen nicht ganz draus gekommen bin. Ich musste dieses Kapitel mehrere Mals lesen aber jetzt komme ich draus.

Was ist Morphium?
Morphin wird zur Behandlung von starken und stärksten Schmerzen verwendet.   

Der Verdacht11: Das Zimmer

25.4.11: Das Zimmer
Zusammenfassungen:
Bärlach erwachte gegen halb elf und meinte, dass es die Silvesternacht sei, doch es ist die Nacht am 4.Januar. Er klingelte Schwester Kläri, die das Licht im Zimmer anmachte. Bärlach sah sich an der Decke in einem Spiegel, indem er abgemagert aussah. Bärlach sah sich das Zimmer gut an und sah an einer Wand mit nackten, tanzenden Menschen darauf, ein Bild von Rembrand, sowie ein schwarzes Holzkreuz. Schwester Kläri sagte, dass er alles was er sich in das Zimmer wünsche bekäme. Da sagte Bärlach, dass er das Bild von Dürer: Ritter, Tod und Teufel wolle. Kläri notierte sich und Wunsch und meinte, dass dies in das Sterbezimmer passe. Als Bärlach behauptete, dass es ihm doch nicht so schlecht gehe, antwortete Kläri, dass er auf der Abteilung drei sei, die noch niemand lebend verlassen hatte. Sie übergab ihm ein von ihr verfasstes Traktat. Der Tod, das Ziel und der Zweck unseres Lebenswandels. Ein praktischer Leitfaden. Bärlach bat die Schwester bevor sie ging das Fenster zu öffnen und fragte sie nochmals, ob es hier einen Zwerg gebe.  Sie antwortete, dass er ihn ja gesehen hatte. Bärlach erkannte, dass er zu krank war, um etwas gegen Emmenberger zu unternehmen und nahm sich vor mit Hungertobel zu telefonieren, um wieder ins Salem zurückzukehren. Als er auf das Neujahresleuten wartete und als es dann doch nur 12-mal schlug, dachte er, dass die Welt tot sei. Am nächsten Morgen dachte er immer noch darüber nach, warum es nur 12-mal geläutet hatte und bemerkte, dass das Fenster vergittert war.

Der Verdacht10: Das Verhör

23.4.11: Das Verhör
Neue Personen:
-Dr. Marlok (Emmenbergers Assistentin)

Zusammenfassung:
Bärlach wurde in einen dunklen gläsernen Raum gebracht, in dem Emmenberger und Dr. Marlok auf ihn warteten. Bärlach begrüsste Emmenberger im Berner Dialekt. Emmenberger grüsste auch im Berner Dialekt zurück. Bärlach war sich nun ziemlich sicher, dass der Mann Emmenberger sei, weil Nehle, der ein Berliner war, niemals so gut Berner Dialekt sprechen konnte. Bärlach fragte, ob Emmenberger in Deutschland war. Emmenberger antwortete, dass er vor ein paar Jahren dort gewesen sei, aber er sei die letzten Jahre in Chile gewesen. Emmenberger zündete sich eine Zigarette an, dies hielt Bärlach für ein Zeichen der Verunsicherung. Emmenberger war entäuscht, als ihm Bärlach sagte, dass Hungertobel nicht mehr im Spital sei, denn Arbeitskollegen sollten zusammenarbeiten. Als Bärlach die Enttäuschung verstand, sagte er, dass er auch ein Kollege sei, da er Kriegsverbrecher aufsuche und Emmenberger Krankheiten. Als sich Emmenberger eine zweite Zigarette anzündete meinte, dass dies ein wenig gefährlich für einen Privatmann sei und dass er in dieser Klinik von Kriegsverbrechern in Ruhe gelassen werde. Bärlach fuhr mit dem Thema Krieg weiter und sagte, dass er von einem Juden gehört habe, der ohne Narkose operiert wurden ist und der zwischen Peinigern, Gepeinigten, Versuchten und Verschonten unterscheide. Die Schweizer gehörten zu den Verschonten und deshalb sei er in die Schweiz gekommen, um Kriegsverbrecher aufzuspüren, von denen er aber nur ein ungenaues Bild kenne. Emmenberger behauptete, dass seien Chancen wohl klein seien. Bärlach dachte, dass ihm Emmenberger nur Furcht einflössen wollte, damit er an dieser Furcht scheitere, Emmenberger zu schnappen. Emmenberger wünschte ihm trotzdem Glück. Dr. Marlok gab Bärlach zwei Pillen, die sie als Beruhigungspillen bezeichnete. Emmenberger ordnete Schwester Kläri an, Bärlach in das Zimmer 15 zu bringen, weil man ihn dort am besten unter Kontrolle hatte. Bärlach wurde aus dem Zimmer gestossen, als ihn ein Fieberfrost erfasste.

Meine Meinung:
Ich denke nicht, dass man einen Arzt so verhören kann, ohne dass der etwas merkt, dass man ein Polizist oder so ist.          

Der Verdacht9: Der Zwerg

22.4.11: Der Zwerg
Neue Personen:
-Schwester Kläri (Bärlachs Krankenschwester)
-Der Zwerg

Zusammenfassung:
Bärlach sass alleine im Wagen, weil Hungertobel ins Spital geeilt war, um ihn anzumelden, als er in einem Fenster neben dem Eingang eine kleine Gestallt mit einem grossen Kopf sah (ein Zwerg). Als Hungertobel mit einer Krankenschwester zurück kam und Bärlachs bleiches Gesicht sah, fragte er ihn weshalb er so bleich war, doch Bärlach nannte ihm nicht den richtigen Grund. Hungertobel sagte, dass der Leiter eindeutig Emmenberger sei, der Bärlach sofort untersuchen wollte. Bärlach verabschiedete sich und wollte Emmenberger gleich bei der Untersuchung verhören. Er wurde von der Schwester Kläri in einem Rollbett ins Spital gebracht. Bärlach fragte, ob es im Spital einen Zwerg gäbe, doch die Schwester antwortete mit Nein.

Meine Meinung:
Ich fand es ein bisschen komisch, dass immer von einem ZWERG die Rede war und nicht von einem Kleinwüchsigen oder so. 

Der Verdacht8: Der Abgrund

21.4.11: Der Abgrund
Zusammenfassung:
An Silvester erreichten Hungertobel und Bärlach Zürich. Bärlach, der im Auto von Hungertobel zur Klinik gebracht wurde, bat Hungertobel einen kleinen Umweg zu machen. Sie fuhren durch Zürich. Bärlach wurde plötzlich müde und ihm wurde kalt und er dachte, dass seine Zeit nun vorbei sei. Als er Hungertobel vor sich sitzen sah, wurde er wieder wach und munter.

Meine Meinung:
Ich persönlich fand dieses Kapitel ein wenig ,überflüssig‘, weil hier wird eigentlich nur die Fahrt und die innere Krise von Bärlach beschrieben, das eigentlich nicht so wichtig ist.

Der Verdacht7: Noch ein Besuch

20.4.11: Noch ein Besuch
Neue Personen:
-Fortschig (Schriftsteller)

Zusammenfassung:
Am Abend besuchte Fortschig Bärlach. Fortschig war ein Schriftsteller, der die Zeitung ,Apfelschuss‘ in 45 Exemplaren herausgab, doch er konnte sie nicht regelmässig schreiben, weil er nicht immer genug Geld hatte. Bärlach bot ihm an, dass er ihm eine weitere Ausgabe mit 300 Exemplaren finanziere plus eine 10 tägige Reise nach Paris. Bärlach stellte aber eine Bedingung, Fortschig solle ein Verbrechen aufdecken, indem ein Schweizer Arzt verwickelt war. Bärlach gab ihm einen vorbereiteten Text und sagte, dass Fortschig den Text in seinem Stil veröffentlichen solle und an ein paar bestimmte Spitäler schicken. Er müsse nur eine Unwahrheit schreiben, nämlich dass er die Beweise in den Hände habe. Bärlach befahl noch, dass er sofort nach der Veröffentlichung nach Paris reisen sollte und niemandem von der Reise erzählen. Bärlach dachte sich, obwohl Fotrschig bejaht hatte, dass unzuverlässig wirkte. Doch er war sich sicher, dass er Emmenberger schnappen würde, wenn Fortschig in Paris war.

Meine Meinung:
In diesem Kapitel kommt wieder eine Person vor, von der man vorher noch nichts gehört hat. Fortschig musste Bärlach aber schon gut kennen, sonst würde Fortschig ihm nicht vertrauen und das Angebot nicht annehmen.
  

Der Verdacht6: Die Spekulation

18.4.11: Die Spekulation
Neue Personen:
-Lina (Krankenschwester)

Zusammenfassung:
Am nächsten Morgen wachte Bärlach erst gegen Mittag auf. Als ihn Lina komisch ansah überlegte er kurz, ob sein Besuch gestern bemerkt worden ist. Um 13 Uhr kam Hungertobel, der ihn auch komisch ansah und sagte, dass er Bärlach heute Morgen vergeblich versucht hatte zu wecken. Bärlach sei wie betrunken gewesen. Bärlach wechselte das Thema, indem er wollte, dass ihn Hungertobel in das Spital ,Sonnenstein‘ (dort arbeitete Emmenberger) anzumelden, aber er solle ihn unter dem Namen: Blaise Kramer anmelden. Hungertobel versuchte ihn davon abzubringen, indem er sagte, dass Nehle tot sei und sich sein Verdacht somit erledigt habe. Doch Bärlach antwortete, dass ein Nehle tot sei. Bärlach las Hungertobel eine Beschreibung vom toten Nehle vor, doch Hungertobel sagte, dass da Emmenberger beschrieben worden sei. Bärlach sagte nun wieder, dass Emmenberger als KZ-Arzt tätig war, als Nehle unter Emmenbergers Namen in Chile war. Hungertobel meinte, dass Emmenberger nun tot sei und Nehle die Klinik in Zürich nun führe. Bärlach hingegen sagte, dass der tote schon Nehle sei und Emmenberger nach dem er als KZ-Arzt tätig war in die Schweiz zurück kam und vielleicht auch Nehle getötet habe. Bärlach interessiere vor allem die 2.These, weil die Beiden dort ihre Rollen vertauscht hatten. Beide glichen sich im Alter, Haar- und Augenfarbe und beide hatten die gleichen Narben über der rechten Augenbraue. Die sei Zufall behauptete Hungertobel, aber Bärlach meinte, dass es sich auch um Kunst handeln könnte. Hungertobel wusste, dass die Narbe bei Emmenberger von einer Operation, die er Hungertobel selbst durchgeführt hatte, stammte. Hungertobel habe die OP ein wenig ungeschickt durchgeführt, weil man die Narbe sonst nicht so gut sehen könnte und Emmenberger würde sonst auch kein Teil seiner Braue fehlen. Hungertobel sagte, dass diese OP nicht häufig durchgeführt werde, da bemerkte Bärlach, dass Nehle aber genau die gleiche Operation hinter sich hatte und sogar mit den genau gleichen Fehlern. Es gab noch eine Übereinstimmung, denn beide hatten am linken Unterarm eine Brandnarbe. Bärlach sagte, dass sich seine Vermutung, dass sie die Rollen getauscht hatten und dass die Übereinstimmungen wahrscheinlich bei Nehle künstlich seien. Danach zeigte Bärlach Hungertobel ein Bild des toten Nehle und Bärlach erklärte, dass Nehle eine Kapsel Blausäure eingenommen hatte. Hungertobel stellte  an den Augen von Nehle fest, dass er vor seinem Tod etwas Schreckliches gesehen hatte. Bärlach vermutete nun stärker, dass Emmenberger Nehle getötet hatte und dann erzählte er HUngertobel den Lebenslauf von Nehle: Da er schlecht war in der Schule, bestand er das Abitur nicht, praktizierte aber doch als Arzt und kam dadurch mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt. Doch nach 30 Jahren bestand er sein Abitur doch noch, weil seine Leistungen in Sprachen und Mathe plötzlich hervorragend warne. Danach sei er als KZ-Arzt verschwunden, ein Jahr nachdem Emmenberger nach Chile ausgewandert sie. Die Artikel aus Chile waren nicht so schön geschrieben wie früher und es gab viele Schreibfehler. Bärlach meinte, dass Nehle diese Artikel geschrieben habe. Dann forderte er Hungertobel nochmals auf, ihn in das Spital ,Sonnenstein‘ anzumelden.

Was ist Blausäure?
Blausäure ist eine farblose bis leicht gelbliche, brennbare, flüchtige und wasserlösliche Flüssigkeit. Blausäure ist hochgiftig. Ihre tödliche Wirkung wurde in der Geschichte verschiedentlich gegen Menschen eingesetzt und fand auch Eingang in die Literatur (Kriminalromane).          

Der Verdacht5: Gulliver

16.4.11: Gulliver
Neue Personen:
-Gulliver (Jude und Freund von Bärlach)
-Feitelbach (Antiquar)

Zusammenfassung:
Um Mitternacht erwachte Bärlach, weil eine Gestalt durchs Fenster ins Zimmer kam. Er zündete das Licht an und sah einen alten, mit einem zerrissenen Kaftan bekleideten Juden, den er mit Gulliver ansprach. Gulliver fragte, warum Bärlach wusste, dass er in Bern war. Da antwortete Bärlach, dass Feitelbach immer wenn er Gulliver bei sich versteckte eine Anzeige für alte Bücher in den Stadtanzeiger stelle. Dann habe er Blatter befohlen mit Feitelbach Kontakt aufzunehmen und Gulliver zu ihm zu schicken. Gulliver holte eine Flasche Wodka aus seinem Kaftan und beide tranken. Bärlach fragte Gulliver, weshalb er nicht wie normale Menschen durch die Tür gekommen sei. Gulliver antwortete, dass er ja eigentlich als tot gelte und sich deshalb auch keine Papiere beschaffen könne. Gulliver erzählte, warum er als tot gelte. Als er in einem Vernichtungslager war, überlebte er, als er mit anderen Juden in einer Grube war und alle anderen erschossen wurden und er sich noch bevor alle zugeschaufelt wurden verstecken konnte. Sei dort galt er als tot und deshalb kämpfe er nun gegen alle die in solchen Konzentrationlagern getötet hatten. Gulliver sagte, dass er alle Vernichtungslager der Nazis kannte und von überall Narben hatte. Da fragte Bärlach, ob er den KZ-Arzt Nehle kannte. Gulliver sagte, dass Nehle eine Bestie sei und dass das Bild in der ,Life‘ von ihm sei, denn das war auch das einzige Bild, das es von Nehle gab und Nehle stand auch sonst nirgends in Dokumenten oder auf Ärzten Listen, deshalb konnte Nehle auch so gut untertauchen.  Bärlach erschrak, als er das hörte. Sie tranken weiter Wodka und Gulliver erzählte, dass ihm Nehle gerettet habe, indem er ihn ohne Narkose operierte, aber ohne ihn zu töten und da habe Gulliver das Foto geschossen, um ihn zu verraten. Er erzählte weiter, dass Nehle einer von vielen KZ-Ärzten war, aber ein ganz besonderer, weil er seineOpfer nur mit deren Zustimmung operierte und ihnen versprach sie nach der OP in ein anderes Lager zurückzuversetzen, sofern sie die OP überlebten. Gulliver habe die OP überlebt und wurde wie versprochen nach Buchenwald zurückgeschickt, dort kam er aber nie an, weil er auf dem Wege habe fliehen können. Gulliver wollte nun gehen doch Bärlach fragte ihn noch, was Nehle für ein Mann gewesen war. Gulliver beschrieb, dass Nehle mit seinem Selbstmord die Geheimnisse seiner Person mit ins Grab nahm, aber er sei eine Magere Gestallt gewesen. Bärlach nahm sich vor den Fall aufzunehmen und schlief vom Wodka betrunken ein.

Meine Meinung:
Ich fand dieses Kapitel ein wenig komisch, weil Gulliver plötzlich vorkam, von dem man vorher noch nichts gehört hatte, der aber fest mit Bärlach befreundet war.

Was ist ein Kaftan?
Der Kaftan ist ein langes Woll- oder Seidenhemd aus Brust- und Rückenstück, das über den Hüften gegürtet wird. Gewöhnlich trugen Männer den Kaftan bis zu den Kniekehlen, Frauen bis zu den Knöcheln.