23.4.11: Das Verhör
Neue Personen:
-Dr. Marlok (Emmenbergers Assistentin)
Zusammenfassung:
Bärlach wurde in einen dunklen gläsernen Raum gebracht, in dem Emmenberger und Dr. Marlok auf ihn warteten. Bärlach begrüsste Emmenberger im Berner Dialekt. Emmenberger grüsste auch im Berner Dialekt zurück. Bärlach war sich nun ziemlich sicher, dass der Mann Emmenberger sei, weil Nehle, der ein Berliner war, niemals so gut Berner Dialekt sprechen konnte. Bärlach fragte, ob Emmenberger in Deutschland war. Emmenberger antwortete, dass er vor ein paar Jahren dort gewesen sei, aber er sei die letzten Jahre in Chile gewesen. Emmenberger zündete sich eine Zigarette an, dies hielt Bärlach für ein Zeichen der Verunsicherung. Emmenberger war entäuscht, als ihm Bärlach sagte, dass Hungertobel nicht mehr im Spital sei, denn Arbeitskollegen sollten zusammenarbeiten. Als Bärlach die Enttäuschung verstand, sagte er, dass er auch ein Kollege sei, da er Kriegsverbrecher aufsuche und Emmenberger Krankheiten. Als sich Emmenberger eine zweite Zigarette anzündete meinte, dass dies ein wenig gefährlich für einen Privatmann sei und dass er in dieser Klinik von Kriegsverbrechern in Ruhe gelassen werde. Bärlach fuhr mit dem Thema Krieg weiter und sagte, dass er von einem Juden gehört habe, der ohne Narkose operiert wurden ist und der zwischen Peinigern, Gepeinigten, Versuchten und Verschonten unterscheide. Die Schweizer gehörten zu den Verschonten und deshalb sei er in die Schweiz gekommen, um Kriegsverbrecher aufzuspüren, von denen er aber nur ein ungenaues Bild kenne. Emmenberger behauptete, dass seien Chancen wohl klein seien. Bärlach dachte, dass ihm Emmenberger nur Furcht einflössen wollte, damit er an dieser Furcht scheitere, Emmenberger zu schnappen. Emmenberger wünschte ihm trotzdem Glück. Dr. Marlok gab Bärlach zwei Pillen, die sie als Beruhigungspillen bezeichnete. Emmenberger ordnete Schwester Kläri an, Bärlach in das Zimmer 15 zu bringen, weil man ihn dort am besten unter Kontrolle hatte. Bärlach wurde aus dem Zimmer gestossen, als ihn ein Fieberfrost erfasste.
Meine Meinung:
Ich denke nicht, dass man einen Arzt so verhören kann, ohne dass der etwas merkt, dass man ein Polizist oder so ist.
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