26.4.11: Doktor Marlok
Zusammenfassung:
Bärlach hatte Mühe die Frau, die sein Zimmer betrat als die schöne Frau an Emmenbergers Seite zu erkennen. Ohne Bärlach zu beachten, spritze sie sich eine Spritze und schminkte sich, was sie ein wenig hübscher machte. Sie gestand, dass sie Morphium süchtig war und nannte ihn Bärlach und nicht Kramer. Bärlach schaute sie verwundert an, worauf sie ihm die Zeitung ,Bund‘ hinwarf. Es war ein Bild von ihm darin mit dem Text ,Pensionierung‘. Beim zweiten Blick stellte er fest, dass die Ausgabe vom 5.Januar war. Marlok sagte, dass er von Emmenberger eine Insulinkur bakommen hatte, dies war seine Spezialität. Bärlach versuchte nun Marlok auf seinen Seite zu bringen, doch dies scheiterte, da Marlok zugab, dass Emmenberger unter Nehles Namen in Stutthof war. Sie zeigte ihm eine Tätowierung und erzählte, dass sie als Kommunistin in Stutthof war und nur überlebt hatte, weil sie Emmenbergers Geliebte war. Auf die Frage von Bärlach, was ihre politische Überzeugung war, erzählte sie ihm ihren Lebenslauf: Als Hitler an die Macht kam, war sie als Kommunistin in die Sowjetunion geflüchtet, um dort weiter zu kämpfen, dort wurde sie aber durch ihre starke Überzeugung ins Gefängnis geworfen worden. Nach dem Pakt zwischen Hitler und Stalin war ihr der Verrat klar geworden, als sie in Stutthof in Empfang genommen worden war. Dort wurde ihr klar, dass es keinen Sinn hatte für eine bessere Welt zu kämpfen. Stotthof war die Hölle der Juden, Christen und Kommunisten gewesen und der Sonnenstein sei die Hölle der Reichen. Bärlach sollte nicht auf sie zählen, denn Menschen war ihr egal und auch Emmenberger war ihr egal.
Meine Meinung:
Ich fand dieses ziemlich schwierig geschrieben und kompliziert, sodass ich beim ersten Mal lesen nicht ganz draus gekommen bin. Ich musste dieses Kapitel mehrere Mals lesen aber jetzt komme ich draus.
Was ist Morphium?
Morphin wird zur Behandlung von starken und stärksten Schmerzen verwendet.
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